
Gleisumbauzug UM-S 2001 – Heinrich der Starke
Fahrweg - Schienen- und Schwellenwechsel
Gleisumbauzug UM-S 2001, Heinrich der Starke, arbeitet nach dem Umbauverfahren MATISA-SPITZKE, benannt nach dem Schweizer Hersteller der Maschine. Es ermöglicht den kontinuierlichen Umbau von Gleisen mit unterschiedlichen Schwellenformen. Der UM-S 2001 kopiert die alte Gleislage und / oder erstellt sie nach einer Soll-Geometrie in einem durchgehenden Arbeitsgang neu. Seine Leistungsfähigkeit garantiert die Minimierung von Sperrzeiten.

Funktionsmerkmale
- Schienen- und Schwellenwechsel mit hoher Umbauleistung
- Sehr kurze Ein- bzw. Ausfädelzeiten (≤ 30 bzw. 45 min)
- Arbeiten in Minimalradien
- Umbau von Holz-, Beton-, Stahl- und Bi-Blockschwellen
- Schonende Behandlung der Neustoffe (Schienen, Schwellen)
- Verzicht auf den Stopfgang, Befahrbarkeit des Gleises nach dem Umbau mit 70 km/h (in Erprobung)
- Kopie der alten Gleisgeometrie oder Neuerstellung einer Soll-Geometrie in einem Arbeitsgang
- Biologisch abbaubares Hydrauliköl
- Emissionsarme Dieselmotoren
- Einsatz von Oberbaustoffwagen
- Bauart (Slmmps Wagen) – Fahrschienenhöhe 1.200 mm
- Bauart (462- 464 Slps Wagen) – Fahrbahnhöhe 900 mm
- Bauart (466 Slps Wagen) – Fahrbahnhöhe 1.470 mm
- Verschwenkung von 100 mm und Absenkung von 100 mm





Technische Daten
- Gesamtmasse
- 242 t
- Höhe über SO
- 4.398 mm
- Länge über Puffer
- 92.390 mm
- Achszahl
- 15
- Motorleistung
- 380 kW
- max. Geschwindigkeit gezogen
- 100 km/h
- max. Geschwindigkeit Eigenantrieb
- 5 km/h
- Achsabstand
- max. 28.800 mm in Arbeitsstellung, max. 17.000 mm in Transportstellung
Leistungsparameter
- Umbauleistung
- 250 m/h
- Arbeitsradius
- ≥ 250 m
- min. Arbeitsbreite
- 3 m
- Arbeitshöhe unter Fahrleitung
- ≥ 4,95 m von SO
- Ausbau/Einbau der Schwellentypen
- Holz, Beton, Stahl, Bi-Block
- Verschwenkung des Gleises
- ± 100 mm
- mögliche Absenkung des Gleises
- 100 mm
- Arbeiten in Überhöhung
- max. 160 mm
- Herstellung einer neuen Überhöhung möglich
- Ja


